Zeitlauf sagt…

P. hat einen Blog. Der heißt Zeitlauf (www.zeitlauf.wordpress.com). Da gibt’s tolle Beiträge, v.a. aber tolle Fotos. Und zu einem dieser tollen Fotos gibt’s unter dem Titel „Nach Silvester ist vor Silvester“ (http://zeitlauf.wordpress.com/2014/01/02/nach-silvester-ist-vor-silvester/) einen kleinen Beitrag. P. schreibt darüber, dass er in alten Aufnahmen gestöbert hat und sich dabei über „Luckyshots“ gefreut hat. Und er erwähnt, dass er aufgrund der Tatsache „…wie wenig Ahnung ich damals von Fotografie hatte…“ ein wenig lacht.

Früher hatte ich natürlich auch noch nicht so viel Ahnung vom Radsport, einerseits vom Radsport der „Echten“, andererseits von „meinem“ Radsport, den ich ja selbst mit Leidenschaft betreibe. P. hat für’s Fotografieren mittlerweile ein „gutes Gespür“ entwickelt und fotografiert viel mit Intuition. Ich mutmaße, dass man beim Fotografieren mit Erfahrung viel weiterkommt und „besser“ wird. Das ist auch bei „meinem“ Radsport zum Teil so:

Ich weiß besser über’s Material Bescheid, kann die Mensch und Material besser kombinieren und die Abstimmung optimieren, z.B. über die Sitzposition. Handgriffe zum Warten, Servicieren und Tunen meiner Räder funktionieren besser. Auch das Material selbst ist hochwertiger geworden, was auch ein klein wenig schneller macht. Zumindest macht’s mehr Spaß, „cooleres“ Material spazieren zu führen. Ich habe auch viel mehr Erfahrung in der Kommunikation mit meinem Körper, ich verstehe sein Feedback besser. Auch die Erfahrungen, wie’s in den Hobbyrennen zugeht, helfen in zukünftigen Wettkämpfen (mein erstes Rennen war offensichtlich am 6.5.2006 in Schwadorf, es war ein Zeitfahren, die Nummer 215 hatte ich damals), das merke ich besonders in den Querfeldeinrennen, wo ich diverse Gemeinheiten in der Kurssetzung mittlerweile besser meistern kann.

Aber all die Erfahrung, all die erwähnten Verbesserungen bringen die Leistung nicht weiter, wenn es am Training mangelt. Wenn man zu wenig trainiert, wird man einfach nicht schneller. P. schreibt übrigens in Beitrag, dass der „Alltagstrott Gift für die Kreativität sei“. Daraus schließe ich, wenn P. z.B. das Wort „unzufrieden“ in diesem Zusammenhang erwähnt, dass Alltagstrott auch nicht gut für die Qualität der fotografischen Aktivität ist. Alltagstrott = das Training verhindernde Dinge wie der Ressourceneinsatz im Job gepaart mit mangelnder Disziplin. Und, wie vorher schon geschrieben, wenig Training führt zu Langsamkeit. Qualität beim Radsport heißt zwar für mich nicht nur, dass ich schneller werde, ich habe „auch so“ viel Spaß daran… Aber trotzdem… Schneller ist für mich doch besser und macht auch mehr Spaß. Dass Fotografie und Radsport doch solche Parallelen haben kann, hätte ich nicht gedacht.

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1 Kommentar
  1. …hätte ich auch nicht gedacht. Aber wie du gut beschrieben hast, gibts da nachvollziehbar Paralellen. Bei mir kommt die Fotografie im Moment ja auch ein wenig zu kurz…
    Aber wenn ich wieder ein wenig Luft habe werd ich mich vielleicht für die ganzen Überstunden, die ich zur Zeit mache, mit einem interessanten Objektiv belohnen 😉
    Lg Peda

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