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Archiv für den Monat Februar 2014

Berüchtigte Namen wie Ivan der Schreckliche, Attila der Hunnenkönig („Die Geißel Gottes“), Vlad III Dracul(e)a („der Pfähler“), Dschingis Khan oder, damit auch der Gleichberechtigung ein wenig Genüge getan wird, Blutgräfin Erzsébeth Báthory hallen mit einem Hauch von Furcht über viele Jahrhunderte nach.

Was diese Namen für die Geschichte sind, ist der Name Dschamolidin Abduschaparow (wegen Unaussprechlichkeit oft auf Abdu verkürzt) für den Radsport. Geboren in Taschkent, damals Sowjetunion, heute Usbekistan. „Taschkent Terror“. Im Feld gefürchtet für seine aggressive Fahrweise, die zusätzlich auch noch die eine oder andere Welle beim Zielsprint beinhaltete. Von Merckx, der ja DIE Instanz im Radsport darstellt, wurde er mit dem Attribut „eine Gefahr fürs gesamte Feld“ zweifelhaft geadelt. Olaf Ludwig, der dem Usbeken schon bei der Friedensfahrt begegnete, meinte: „Der fährt in Löcher hinein, wo keine sind“. Gegen jemanden wie Abdu sind Typen wie Robbie McEwen oder Mark Cavendish eher Sängerknaben.
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Eine Woche nach der spektakulären Querfeldein-WM fand in Hoogstraten, der lt. Wikipedia nördlichsten Gemeinde Belgiens, ein relativ gatschiges Querfeldein-Rennen statt. Grundsätzlich ein unspannender Kurs, wäre der Untergrund nicht ordentlich durchnässt und somit tief und schlammig. Die Cracks waren viel zu Fuß unterwegs, das symbolische Bild des Cyclocross-Fahrers, der das Rad schultert, war oft zu sehen. Schöner Sport. Aber eines fehlte… Der Regenbogen.

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Der Winter ist da, kalt is‘, der Wind macht’s noch kälter. Windchill heißt das. In Verbindung mit Kopfschmerzen bedeutete das einen trainingsfreien Tag mit Stadtspaziergang. Aber selbst zu Fuß wurde es mir etwas zu ungemütlich, was mich unter Tage in die U4 führte. Als ich dann in Wien Mitte ausstieg, bemerkte ich am Infoscreen, der den am Bahnsteig wartenden Menschen die Wartezeit kurzweiliger gestalten soll, eine Beitrag, der mich sehr beeindruckte.
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