Man kann – über die Sicherheit beim Rennradeln

Um sicher Rennrad zu fahren kann man z.B. (kein Anspruch auf Vollständigkeit):

…vorsichtig und vorausschauend fahren…
…wenig riskieren…
…die Geschwindigkeit auch mal drosseln…
…wenn auf den Radwegen mal weniger los ist, ebendort fahren, obwohl sich dort Unmengen an Splitt, Dreck und Schlaglöchern befinden…
…Querfeldeinrennen fahren, damit man sich technisch (auch sicherheitstechnisch) verbessert…
…wenn auf den Radwegen mal mehr los ist, nicht dort fahren, damit man mit der hohen Geschwindkeit auf dem Rennrad niemanden gefährdet…
…mehr auf weniger befahrenen Nebenstraßen fahren…
…nicht gegen die niedrig stehende Sonne auf der Straße fahren, weil einen die nachfolgenden Autofahrer dann auch schwieriger sehen können…
…stets einen Helm tragen…
…nicht zu Stoßzeiten auf der Straße fahren…
…nicht nebeneinander fahren, obwohl’s lt. STVO erlaubt wäre…
…das eigene Material stets gewissenhaft warten (oder warten lassen) und kontrollieren (letzteres immer selbst)…
…auf Kopfhörer im Ohr verzichten, genauso wie auf’s Handyphonieren…
…Rücksicht nehmen…
…in der Dämmerung mit Licht fahren…
…keine unnötigen Faxen machen, während man fährt…
…bunte Kleidung tragen…
…auch rechts neben der eigenen Fahrspur etwas Platz lassen (nicht ganz so weit rechts fahren), damit man noch ausweichen kann, falls es eng wird und man das Glück hat, es noch rechtzeitig zu bemerken… oder überhaupt als „Hindernis“ wahrgenommen werden…
…oder auch einfach immer aufpassen.

Manchmal kann man aber auch nichts tun: http://kurier.at/chronik/niederoesterreich/selfie-am-steuer-lenkerin-uebersah-radfahrer/76.423.901

Wenn man so etwas liest, kann man auch kurz die Gedanken laufen lassen und bemerken, wie einen solche Ereignisse klammheimlich die Kehle zuschnüren. Man darf auch dankbar sein, dass man bereits viele unfallfreie Kilometer hinter sich gebracht hat und auf viele viele weitere hoffen.
Aber nur kurz.

Man darf derartige Gedanken aber keinesfalls gewähren lassen. Man muss solche Dinge ausblenden und man muss – sofern man den Sport auch wirklich liebt – sich immer wieder aufs Rennrad setzen und weiter fahren.

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