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Archiv für den Monat Januar 2015

„Ich würde es wahrscheinlich wieder tun“, meinte der Lance vor kurzem. Er bezog die Aussage, dass er wieder dopen würde auf die Zeit, in der er aktiv war. Würde er aktuell wieder fahren, würde er es nicht tun, weil er es nicht müsste. Nun gut. Werden wohl viele wieder in Empörung aufgehen. Bitte, wer will. Ich konnte das Thema meist relativ entspannt sehen.

Im Artikel (http://sport.orf.at/stories/2224152/2224151/) steht sonst wieder das Übliche. Er fühle sich als Ausgestoßener, er habe Fehler gemacht, er wäre ein „Arschloch“ gewesen. Das Geständnis inkl. Auswirkungen empfand er auch als „erheblich, schwierig und anstrengend“. Das Übliche.

Ja, der Lance der ist für seinen Erfolg über Leichen gegangen. Abgesehen von seinem Talent auf dem Rennrad. Er hat Menschen, die ihm nicht gepasst haben, fertig gemacht. „Inakzeptabel und unentschuldbar“, diese Worte wählte er für eine Beschreibung seines Verhaltens. Er war in seinem Erfolgshunger richtig skrupellos. Zusätzlich attestiere ich ihm berechnendes schauspielerisches Talent, was 2001 er über Madeleine und Glandon bei abschließender Leistungsexplosion nach Alpe d’Huez beweisen konnte. Beschissen, in diesem Fall gedopt, hat er natürlich auch nicht zu knapp. Alles Dinge, mit denen man in unserer sogenannten Gesellschaftselite, zusammengesetzt aus Wirtschaftsbossen, Politikern und sonstigen besseren Menschen, toll reüssieren kann, u.a. in dem sie gewisse Dinge immer wieder tun. Mit weit weniger gesellschaftlicher Ächtung.

 

 

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Ich könnte es ganz kurz machen: Die Bremsen sehen super aus und die Profis fahren damit. Für mich reichte das, diese Dinger zu kaufen. Zusätzlich funktionieren sie aber auch im Einsatz stets sehr gut und zuverlässig, sie halten, was sie versprechen.
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Schnell noch ein paar Worte zu 2014. Nein, keine Zusammenfassung, was ich radfahrerisch so produziert habe und auch keine Rückblick die Welt der Radprofis im letzen Jahr. Es ist ein konkretes Ereignis, das emotionale Spuren in meinem Fan-Herz hinterlassen hat und für mich eine großen, schönen Part der Erinnerungen an 2014 ausmacht.

Und zwar die 51,852 km, die der junge Vorarlberger Matthias Brändle ins Bahnoval von Aigle zirkelte. Das ganze geschah am 30. Oktober 2014 und bedeutete einen neuen Stundenweltrekord. Read More