Frauenquoten

Morgen ist ja internationaler Frauentag. Nach dem Hype um den grau-spektralen Softporno auch etwas, dem man sich nicht entziehen kann. Nun allerdings mit ganz anderer Relevanz. In den Medien wird viel Interessantes über „Frau“ und ihre Situation weltweit erzählt. Das geht von furchtbaren Situationen für Frauen in diversen Ländern bis zu Berichten aus Skandinavien, wo Gleichberechtigung offensichtlich sehr gut funktioniert. Dort scheint man nicht mal mehr viel darüber nachzudenken, das funktioniert einfach, im Berufsleben, durch alle Gesellschaftsbereiche (ein Extrembeispiel: In Norwegen gibt es sogar die Wehrpflicht für Frauen).

Leider ist in der öffentlichen Diskussion hierzulande neben viel Wichtigem auch so manches an hysterischer Propaganda dabei. Aber Man(n) wird es überleben, v.a. weil mittlerweile schon sehr viele Menschen (beider Geschlechter) dem Thema ganz entspannt gegenübertreten können. Und immer mit dabei sind Zahlen, die aussagen, wie wenig Frauen in so manchen Berufsgruppen tätig sind.
So interessant auch sämtliche Zahlen, Anteile oder Quoten zur Position der Frau sein mögen… Die wichtigste 😉 Quote wird aber komplett ausgeklammert: Warum fahren im Vergleich zu uns Mannsbildern so wenige Frauen Rennrad? Auch heute, bei 10 Grad und Sonne sind mir Unmengen an Rennradlern entgegen gekommen. RennradlerInnen waren fast nicht dabei. So 2 von, sagen wir mal 100 Menschen am Rennrad, waren weiblich. Warum verfallen überwiegend mehrheitlich Männer dieser Leidenschaft? Zeit für Frauenquoten! 😉

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4 Kommentare
  1. Carolyn sagte:

    Für eine Quote vielleicht nicht, aber für mehr Frauen im Radsport bin ich auch 🙂 Aber das kommt schon noch… Ich hab das Gefühl, es wird besser!

    • ja, das gefühl habe ich auch! mal sehen, wie sich’s entwickelt. zumindest bei den radsport-blogs gibt’s schon eine ansehnliche „quote“ 🙂

  2. Das ist zum einen durch die Mode bedingt. Früher trafen sich die Männer mit ihren getunten Autos am Samstagnachmittag an der Waschanlage, heute haben sich einige darauf verlagert, ein Rennrad zu bewegen. Die Gespräche unterscheiden sich nicht sonderlich, nur dass halt Fahrradkomponenten statt Autoteilen aufgezählt werden. Ich sehe bei Frauen wenig Interesse an so etwas. Meine z.B. fragt allenfalls ein Mal: „Was ist denn besser?“ „Gut, dann kauf das und mach das dran“. Anschließend fährt sie. Das war’s.

    Ohnehin scheinen Frauen, so sie denn Rennrad fahren, einfach zu fahren, ohne das zum einzigen Lebensinhalt aufzublasen. Das Gehabe der Männer in deren typischen Sonntagsausfahrtsgruppen ist ihnen wohl eher fremd, so meine Beobachtung. „Ey, hier, ich bin heute morgen schon zwei Stunden auf der Rolle gefahren, jetzt fahre ich nochmal 200 auf der Straße und mal sehen, vielleicht hänge ich heute Abend weitere 100 dran…“

    Ach ja, es gibt viele Männer, die fahren nicht irgendwo hin, sondern vor etwas davon (das muss nicht die Frau sein). Es wird dann schnell exzessiv und auch in dieser Hinsicht scheinen mir Frauen weniger anfällig.

    Kurz, ich fahre sehr gerne mit Frauen Rad. Sie bringen oft eine angenehmere Atmosphäre rein, als sie in reinen Männergruppen bisweilen vorherrscht.

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