Osterüberraschung

 

„Guten Morgen. Hearst, Du bist ja a Berühmtheit!“, so wurde ich heute in der Küche von meinem Papa begrüßt. Den Gedanken hinsichtlich „Was? Wie? Ich? Blödsinn!“ folgte die Rückfrage: „Was is‘ los?“

„Du bist im Internet. Auf der ORF-Nachrichtenseite!“, antwortete mein Vater (Anm.: ORF ist der Österr. Rundfunk). Auch meine Mutter bestätigte mir meinen Web-Auftritt. Ich hielt das für einen Irrtum und aß in Ruhe mit meinen Eltern gemeinsam zu Mittag. Dabei vergaß ich das Thema auch gleich wieder. Nach dem Essen wurde dann doch vor dem Computer Platz genommen…

ORF.at angeklickt, hinter anzuklickenden Bildchen mit „Die Massen ölen wieder die Ketten“ (gleich unter Varoufakis und neben diversen Bad News) wird über diverse Facetten des Radsportbooms in Ö. berichtet. Weiter geht’s mit „Querfeldein in der Brigittenauer Bucht“. Und da fahre ich tatsächlich neben ein paar anderen und etwas verschwommen durchs Bild. Keine Ahnung, warum da gerade mein Bild ausgewählt wurde. Wenigstens sehe ich auf dem Foto halbwegs schlank aus. Das Ganze fühlt sich eigenartig und schräg an. Irgendwie auch falsch. Früher wurde es ja für „cool“ befunden, wenn man im Fernsehen zu sehen war. Die Medien haben sich halt geändert. So richtig weiß ich ab er nicht, was ich davon halten soll.

Karrierehöhepunkt. Ein Bild von mir auf einer der meistbesuchten Webseiten in Ö., ohne dass ich mich eines Verbrechens schuldig gemacht, oder irgendwas besonderes geleistet habe. Ich wusste davon nix, kenne weder Redakteur, noch Fotografin/Fotograf.  Da sollte man eigentlich aufhören.

Weiters zahlt sich Langsamfahren auch aus, da wird man von der Kamera leichter erwischt 😉

LINK: http://orf.at/stories/2269381/2269421/

 

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6 Kommentare
    • bei den rennen stehen immer viele fotografInnen, auch mit equipment, das teurer als so manches querfeldein-rad ist 😉 warum gerade dieses den weg zum bericht gefunden hat…

  1. Nicht aufhören!! Vielleicht mal die Fotografin kennenlernen … 🙂 🙂

      • wobei die fotografin in diesem fall ein fotograf ist. so flexibel bin ich leider nicht 😉

      • Oha! Der Name unter dem Artikel hörte sich weiblich an. Naja, weiter langsam fahren, vielleicht klappt es das nächste Mal … 🙂 🙂

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