Wieder mal Girofieber

tv_giro_2016

Es kommt vieles zusammen… Während das Wetter draußen schon ist und auch am Wochenende so war, „darf“ ich krankheitsbedingt mein Bett und alternativ die Couch und meinen Fernseher „bewachen“. Draußen das schöne Wetter und Kilometer, die von vielen anderen RennradfahrerInnen (gefühlt sitzen ALLE RennradfahrerInnen außer mir am Rad) abgespult werden, drinnen und untätig ich. Ich bemerke gerade, dass ich voriges Jahr zur selben Zeit flach gelegen bin… (siehe: Girofieber)

Und das gerade kurz nachdem ein neues Rad, das unbedingt bewegt werden möchte, in meinen Rennstall eingezogen ist. Bitter. Wenigstens ist Giro im Fernsehen. Wenn nicht gerade Ruhetag ist, wie gestern. Lässiges Bergzeitfahren am Sonntag und heute eine interessante, bergige Etappe, bei der Steven Kruijswijk wohl noch alle Hände bzw. Beine zu tun haben wird, sein rosa Führungstrikot zu verteidigen. Gerade sind sie am Anstieg auf halber Strecke der Etappe, Jungels, Valverde, Nibali, Zakarin und wie sie alle heißen geben Gas uns setzen den Niederländer unter Druck. Jean-Claude (Jean-Claude Leclercq) ist übrigens „entzückt“ von der Rennsituation.

*Hust* Auch ich bin vom Rennen entzückt. Weniger vom Husten. Der Giro, obwohl auch von mir stets stiefmütterlich hinsichtlich meiner Aufmerksamkeit behandelt, ist einfach total interessant. Der Vergleich zur Tour de France muss heuer auch mal sein: Es tut sich in Italien einfach mehr, es wird mehr attackiert, dass eine Mannschaft das Rennen derart im Würgegriff hat, wie Sky oder US-Postal, kommt einfach seltener vor. Es ist offener, spannender, radrennmäßiger.

Nochmals *Hust“. Wandern die Bakterien? Begonnen habe ich mit Halsschmerzen, gefolgt von einer Schnupfnase. Halsschmerzen weg, dafür Husten? Na hoffentlich nicht. Bald kommen wohl noch Kopfschmerzen, denn die Decke fällt mir demnächst fix auf den Kopf. Ich will raus, ich will Radfahren (mit dem neuen Gaul!), Arbeiten (ja, sogar das!), liebe Leute treffen, einfach gesund sein. Denn dann kann man andere Kalamitäten des Lebens, die das eigene Denken kapern, besser bearbeiten. Aber ok, ich bin nun halt krank. Die Spitzengruppe ist gerade in der Abfahrt, bevor am Schluss noch eine harte Bergankunft wartet. Wenigstens ist Giro im TV.

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