BOA-Drehverschlüsse und Garantie

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2010 hatte ich mir mein erstes Paar Rennradschuhe mit BOA-Drehverschlüssen gekauft. Sie hielten, was sie versprachen und sämtliches Radsport-Schuhwerk war danach ebenso mit Drehverschlüssen der Marke BOA ausgestattet (Specialized S-Works 2013 und S-Works 6 2016, Bont Vaypor S 2017).

Über die Vorzüge dieser Verschlussart möchte ich nichts mehr schreiben, sie sind meiner Meinung nach über jeden Zweifel erhaben. Wenn es einen Kritikpunkt gab, war’s die Haltbarkeit. Das eine oder andere Mal liest man von Verschlüssen, die nicht mehr richtig und verlässlich halten oder sich nicht mehr gut einstellen lassen. Auch ich kann das bei meinem Paar S-Works-Schuhen aus 2010 bestätigen: Ich hatte dieses Jahr eine kleine Schuhkrise (irgendwie Probleme bei sämtlichen Schuhen), kramte daher die seit 2013 nur mehr wenig verwendeten S-Works-Treter aus dem Jahr 2010 hervor und machte die eine oder andere Ausfahrt damit. Die Passform passt nach wie vor zu meinem Fuß, allerdings kam ich dann mit den anderen Modellen, dem S-Works aus 2016 und dem Bont Vaypor S auch wieder besser zurecht (das 2013er-Paar hatte ich verkauft). Daher wechselte ich die Schuhe nach Lust und Laune… Irgendwann begannen die alten Drehverschlüsse vom 2010er-Paar S-Works doch zu nerven, da sie nicht mehr verlässlich den Zug hielten und somit locker wurden und sich nicht mehr gut verschließen ließen. Und etwas schäbig sahen sie auch mittlerweile aus. Das führte sie zurück in den Radsport-Kleiderkasten.

Beim King of the Lake erblickte ich dann plötzlich einen Stand der Firma BOA mit haufenweise bunten Verschlüssen. Kurz mit dem netten Herren am Stand ins Gespräch gekommen („was tut man da, wenn die nimmer g’scheit funktionieren?“ und 2 farblich passende Repair-Kits kostenlos abgestaubt. Zusätzlich meinte der Herr von BOA auch noch, dass ihnen die Probleme mit den ersten Generationen bewusst sind und dass BOA darauf bei den Neuentwicklungen Rücksicht genommen habe. Das klingt aus meinen eigenen Erfahrungen plausibel: Während man bei früheren Modellen von BOA zum Öffnen des Verschlusses „Zurückdrehen“ muss, kann man bei neueren Modellen die Verschlüsse durch „Herausziehen“ in einem Schritt, ohne „zurückzudrehen“ zu müssen, lösen – das ist definitiv materialschonender.

Das Austauschen der alten gegen die neuen Verschlüsse ging relativ einfach, den Repair-Kits ist eine sehr gute Anleitung beigelegt. Positiv aufgefallen ist mir auch, dass in den neuen Verschlüssen nun Metall-Klinken verarbeitet sind, ich denke daher, dass diese nun haltbarer sind. Und nun habe ich durch das Facelift wieder ein relativ neues Paar Schuhe verfügbar 🙂

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Fazit: Mir gefällt es, dass BOA offensichtlich lebenslange Garantie auf die Verschlüsse gibt und derart unkompliziert tauscht. Nicht alle Firmen, denen Schwierigkeiten mit ihren Produkten bekannt sind, handeln derart vorbildlich. Und gelernt haben sie auch aus der Geschichte und den Kunden-Feedbacks. Achja, man muss sich nicht unbedingt am BOA-Stand beim King of the Lake einfinden, sondern man kann BOA Europe auch direkt kontaktieren (siehe Foto mit der Visitenkarte). Mir wurde versichert, dass sie dort auch mit Videos und sonstigen Ratschlägen helfen, wenn es bei der Montage Schwierigkeiten gibt.

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