Danke, Christoph! Aber… Sportstadt Wien?

Als kleines Kind freute ich mich immer, wenn jemand mit gleichem Namen etwas besonderes geleistet hat. Heute hätte ich mich aber auch gefreut, wenn Christoph Strasser z.B. Karl Strasser geheißen hätte. 941,873km – NEUER WELTREKORD für 24 Stunden auf der Bahn! Wenn ich nicht verrechnet habe, ist das fast ein 40er-Schnitt für 24 Stunden. Einen 40er-Schnitt… den hätte ich auch gerne bei Bewerben um die 20km… Eine unpackbare Leistung. Ich freue mich. Danke, Christoph!

Was mich in Zusammenhang mit dieser ausgezeichneten Leistung aber massiv stört, ist Folgendes: Aufgrund von „bürokratischen Hürden“ – so bezeichneten Insider in diplomatischer Art die Umstände – fuhr Strasser diesen Weltrekord auf der Bahn in Grenchen, das ist in der Schweiz. In Wien, das liegt bekannterweise in Österreich, steht übrigens das Ferry-Dusika-Stadion, auch eine Radbahn, die angeblich sogar relativ schnell ist. Und Strasser wäre noch dazu Österreicher… Eigentümer des Ferry-Dusika-Stadions ist die Stadt Wien und ohne die Stadt Wien geht dort gar nix.

Ich weiß nicht, was im Hintergrund gelaufen ist. Aber ich finde es äußerst peinlich, dass der Weltrekord nicht in der „Sportstadt Wien“ (so nennt es die Stadtregierung) aufgestellt wurde. Und wenn andere (sportliche?) Gründe wie z.B. Schnelligkeit der Bahn für Grenchen gesprochen hätten (vielleicht war’s ja so), hätte man sich zumindest um Strasser bemühen können.

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