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mein radsport – misc

In letzter Zeit ist im Rennrad-Universum der Straße doch einiges passiert, das nach Häufung aussieht: Tragische Todesfälle von prominenten ProtagonistInnen und auch viele namenlose Tote. Diese Dinge haben mich berüht. Es gab auch Diskussionen aufgrund dieser Anlassfälle, auch Profis wie z.B. Michael Gogl meldeten sich zu Wort: http://derstandard.at/2000058414871/Shitstorm-auf-Gogls-Facebook-Seite-Hat-mit-normalem-Menschenverstand-nichts

Und die Diskussion ist leider auch heftig und untergriffig…

Abseits der Diskussionen habe ich subjektiv das Gefühl, dass es auf den Straßen rauer zugeht, ich habe auch das Gefühl, dass Anfeindungen gegen mich als Rennradfahrer im Straßenverkehr über die Zeit mehr wurden, ebenso, wie die brenzligen Situationen. Und ich fühle auch ein allgemeines (sowohl bei Menschen im Auto, im LKW, am Rad, zu Fuß, auf Skates,…) Anwachsen des gefährlichen und asozialen Verhaltens.  Umgekehrt wird Rücksichtnahme, soziales Verhalten, Zurückhaltung, etc. in einer Zeit wo das Ego boomt und rüpelhaftes Verhalten honoriert wird, als Schwäche gesehen und ausgenutzt.

Eine einzige brenzlige Situation kann böse Folgen haben. Das ist natürlich klar. Und nach jeder Ausfahrt erinnert man sich stets an die rücksichtslosen Menschen, denen man begegnet ist. Trotzem: Es gibt so viele Menschen in PKWs und LKWs, die Rücksicht nehmen, die 1,5 Meter Seitenabstand halten, die abbremsen und erst dann mit sicherem Raumgefühl für mich überholen wenn kein Gegenverkehr kommt, es gibt so viele Menschen, die nicht pöbeln, etc. – auch wenn sie sich vielleicht über meine Präsenz auf der Straße, am Radweg oder sonstwo ärgern. Es gibt so viele Menschen die sich sozial verhalten. Sollte zwar selbstverständlich sein, aber heutzutage ist es das nicht.

Daher ein ehrliches und herzliches DANKE an alle, die Rücksicht – u.a. auf RennradlerInnen – nehmen und sie im Straßenverkehr respektvoll behandeln!!!

Vor kurzem schrieb ich über den tragischen Tod von Michele Scarponi, meine Gefühle und meine Dankbarkeit, dass bei meinen Fahrten bisher nichts Schlimmes passiert ist. Vor kurzem ist auch der junge Amerikaner Chad Young im Alter von nur 21 Jahren seinen Sturzverletzungen erlegen, die er sich bei der Tour of Gila zugezogen hat.

Keinen Namen hat der Radsportkollege, der beim Neusiedlersee-Radmarathon eine Kollision mit einem Auto nicht überlebt hat. Außer für die Angehörigen, die einen äußerst schmerzhaften Verlust erfuhren. Mein Beileid an sie.

Es wird einem bewusst, das der Tod so oft im Windschatten mitfährt es kann so leicht etwas passieren. Ein namenloser Toter erinnert mich wieder einmal daran.

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Tour-de-France-Zeit. Etwas gestört durch diese Kick-Veranstaltung, die ebenso in Frankreich stattfindet. Tour-de-France-Zeit ist bei mir auch die Zeit, wo ich viel mehr vor der Glotze hänge als sonst, immerhin möchte ich von diesem Rennen etwas mitbekommen. Und wenn sie weiterhin noch diese Spots bringen (https://www.youtube.com/watch?v=ovTCK4oyuXo), ist die Tour-de-France-Zeit im Juli auch die Zeit für vermehrte Alpecin-Verwendung. Read More

Irgendwas hat’s mit dem Platz im 3. Wiener Gemeindebezirk. Bei einer Radausfahrt, liegt der Kardinal Nagl-Platz meist auf meinem Heimweg. Und irgendwie gibt’s dort eine Häufung an unguten Sachen – dabei ist der Platz eigentlich gar nicht so groß. Taxifahrer (hier ohne Binnen-I), die einen fast über den Haufen führen. RadfahrerInnen (hier mit Binnen-I), die das ebenso praktizieren. Und so unglaublich viele Leute, die auf den Radwegen herumtaumeln. Und zusätzlich bin ich dort noch statistisch signifikant häufiger angestänkert und beschimpft worden. Mal einfach so, mal für’s „Schauen“, mal für’s U-Bahnfahren mit Rad (der Akku meiner Lampe war aus – ich wollte sicher nach Hause kommen). Ansich kommen ja solche Sachen leider öfters vor, wenn man mit dem Rennrad unterwegs ist… Aber irgendwas hat’s dort was mit dieser Häufung an Anstandsagnostizismus… Meine Route werde ich trotzdem nicht ändern. Was hätte Fürsterzbischof Kardinal Nagl dazu gesagt?

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Und wieder ging’s Ende Juli nach Köln. 2 Tage Festival, ein zusätzlicher Abend bei einer Warm-Up-Party und entsprechendes Touristenprogramm. Und nichts mit Radsport (auch kein Ausschau-Halten nach spezifischen Radler-Merkmalen wie Radlerbräune oder rasierten Beinen). Im Gegenteil. 3tägige Kölsch-Kur, ungesunder Fraß, Herumstehen am Festival und lange touristische Spaziergänge. Nicht mal die letzten 3 Tage der Tour habe ich mitbekommen. Wenigstens hat’s Chris Froome durch seine Dominanz halbwegs unspannend gemacht, somit habe ich nicht viel versäumt, denke ich. Read More

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