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mein radsport – vom rennrad

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Radfahrerisch war 2019 bisher schwierig. Mai, Juni und Juli beschäftigten mich Knieprobleme, die mich äußerst unrund machten, denn ich konnte nicht so fahren, wie ich wollte bzw. es mir gut tat. Und ich machte mir auch Sorgen, ob da nicht was Schlimmeres dahinter stehen könnte.

Nachdem ich das Problem halbwegs in den Griff bekommen habe (z.B. durch Fitting, Physiotherapie, Ärzte,…), kam auch im August die Form zurück, auch die Leistung passte.

Und nun lese ich gerade (wieder) Bradley Wiggins‘ Buch „Meine Zeit“. Und da schreibt er ganz blumig über seine Gedanken vor dem zweiten und entscheidenden Zeitfahren der Tour de France 2012. So richtig mitreißend beschreibt er die Gefühle vor dem Start, wenn man dann endlich zur Startrampe rollt… und wenn man dann endlich auf die Strecke darf und dort alles gibt. Ein Rennen spüren, leben, lieben. Aber die Zeilen sind Salz in meine Wunden, denn das hätte ich auch heute am Samstag gerne gemacht. Beim King of the Lake, dem Zeitfahren einmal um den Attersee. Wunderbare 47,2 km auf für den Straßenverkehr gesperrten Straßen. Und drumherum ein toller Event. Ein Rennen, das mir bei meinen bisherigen 4 Starts so derartig viel Spaß gemacht hatte, dass es für mich ein absolutes Highlight des Jahres darstellt. Nicht nur was den Radsport betrifft.

Doch ich habe seit Montag Fieber und es ist nicht rechtzeitig verschwunden.

September sollte meine Zeit sein. Nun hat dieser Monat aber keine gute Zeit für mich. Keine Zeit zum Zeitfahren, wenn der Körper seine Zeit verlangt. Es knabbert schon ordentlich an mir, nicht dabei zu sein.

wünsche den 2 typen, die ihren hund nicht im griff hatten und dabei auf leine und beißkorb verzichteten mindestens 2 wochen durchfall. damit vielleicht auch etwas der scheiße aus ihrem hirn abgeht – donauinsel mit hund ohne beißkorb und leine ist halt einfach scheiße. hatte glück, dauerte doch ein wenig, bis ich vom kleinen gang (36/25 oder 23) auf speed kam… der hund war verdammt schnell, kam auch schräg von vorne, hatte somit fast keinen platz zum flüchten. und ja, ich dachte, dass er sich jeden moment an mir festbeißt. und ja, dem hundskrippl wünsche ich auch ein paar tage würm‘ oder flöh‘ oder irgendwas lästiges, er ist zwar ein doofes viech und kann vielleicht wenig dafür, aber ich würde ihm auch was gönnen. zum abschluss soll allen 3en der heilige pedigree pal im traum erscheinen und ihnen zur konditionierung was mitgeben.

Und wieder mal der klassische Konflikt Autofahrer gegen Radfahrer. Ich kann’s schon nicht mehr hören/lesen. Vor kurzem hat mal wieder jemand ordentlich ausgeschlagen, ein mir unbekannter Kabarettist aus Deutschland ließ seinem Ärger freiem Lauf. Daraufhin folgten natürlich die entsprechenden Reaktionen auf Blogs, bei Influencern, auf FB, auf Webpages von Radsportzeitschriften,… Read More

Letztens, an irgendeinem Sonntag im Juni, veranstaltete der VICC neben dem Hauptrennen (Kriterium im Cyclodrom; Donauinsel) auch ein Rennen für Leute, die mal in solche Veranstaltungen reinschnuppern wollten… Und ich schnupperte nach 8 Jahren wieder einmal, 18 Runden waren zu fahren. 9 Leut‘ waren wir, die 3, die sich recht bald absetzten waren ohnehin stärker als ich, bei den verbleibenden war’s wohl auch so, dass die etwas besser in die Pedale treten konnten als ich. Nun denn, akzeptieren, dass die ersten 3 uns überrunden werden und schauen, dass man nicht abreißt. Letzteres führte dazu, dass ich jede Runde nach der engen abwärts führenden und zusätzlich noch nach außen hängenden (Süd-)Kurve ordentlich antreten musste. Die anderen in der Gruppe konnten das besser fahren, sodass dort immer eine kleine Lücke vor mir aufging. Führungsarbeit übernahm ich keine, denn ich hatte auch Sorge um ein steigendes Tempo, das mich in Schwierigkeiten bringen könnte. Natürlich machte mich das in der Gruppe nicht sonderlich beliebt. Schon gar nicht, als ich am Ende merkte, dass das Tempo nicht raufging und ich noch Reserven hatte. Diese – angezapft  und verpulvert – ergaben Platz 4 für mich hinter den Fahrern, die sich früh abgesetzt hatten. Insgesamt war das für meine Verhältnisse ziemlich gut. Read More

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Der King of the Lake, das Zeitfahren um den herrlich schönen Attersee ist seit 2015 mein absolutes Saisonhighlight. Für den normalen Straßenverkehr abgesperrte Straßen, viele Zuseher, Fanzonen an der Strecke, ein tolles Start-Ziel-Gelände, perfekte Organisation und über 1000 Sportlerinnen und Sportler ergeben einen einzigartigen Event. Am 30.9. war’s heuer wieder so weit, dass ich dieses Ereignis genießen durfte. Read More