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mein radsport – vom rennrad

Letztens, an irgendeinem Sonntag im Juni, veranstaltete der VICC neben dem Hauptrennen (Kriterium im Cyclodrom; Donauinsel) auch ein Rennen für Leute, die mal in solche Veranstaltungen reinschnuppern wollten… Und ich schnupperte nach 8 Jahren wieder einmal, 18 Runden waren zu fahren. 9 Leut‘ waren wir, die 3, die sich recht bald absetzten waren ohnehin stärker als ich, bei den verbleibenden war’s wohl auch so, dass die etwas besser in die Pedale treten konnten als ich. Nun denn, akzeptieren, dass die ersten 3 uns überrunden werden und schauen, dass man nicht abreißt. Letzteres führte dazu, dass ich jede Runde nach der engen abwärts führenden und zusätzlich noch nach außen hängenden (Süd-)Kurve ordentlich antreten musste. Die anderen in der Gruppe konnten das besser fahren, sodass dort immer eine kleine Lücke vor mir aufging. Führungsarbeit übernahm ich keine, denn ich hatte auch Sorge um ein steigendes Tempo, das mich in Schwierigkeiten bringen könnte. Natürlich machte mich das in der Gruppe nicht sonderlich beliebt. Schon gar nicht, als ich am Ende merkte, dass das Tempo nicht raufging und ich noch Reserven hatte. Diese – angezapft  und verpulvert – ergaben Platz 4 für mich hinter den Fahrern, die sich früh abgesetzt hatten. Insgesamt war das für meine Verhältnisse ziemlich gut. Read More

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Der King of the Lake, das Zeitfahren um den herrlich schönen Attersee ist seit 2015 mein absolutes Saisonhighlight. Für den normalen Straßenverkehr abgesperrte Straßen, viele Zuseher, Fanzonen an der Strecke, ein tolles Start-Ziel-Gelände, perfekte Organisation und über 1000 Sportlerinnen und Sportler ergeben einen einzigartigen Event. Am 30.9. war’s heuer wieder so weit, dass ich dieses Ereignis genießen durfte. Read More

Die Vorfreude auf den „King of the Lake“ (Zeitfahren einmal um den Attersee auf gesperrten Straßen am Samstag, dem 30.9.2017) war groß. Und nun die Ernüchterung. Meine Black #1 ist krank bzw. verletzt. Bei meinem Specialized Shiv TT ist eine der zwei im Rahmen befindlichen „Aufnahmen“ für die Schrauben zur Befestigung der Sattelstütze locker geworden. Langsam und stetig hat sich die Katastrophe angebahnt. Stets nur vorsichtig mit Drehmomentschlüssel und weniger als den angegebenen 5,1 Newtonmeter Anzugskraft an den Schraubvorgang gegangen… Und das Teil kam immer mehr und mehr raus, sodass ich die Stütze nur mehr mit der zweiten Schraube unter hoher Gefahr eines Bruchs fixieren konnte. Das ist natürlich keine Option. Read More

In letzter Zeit ist im Rennrad-Universum der Straße doch einiges passiert, das nach Häufung aussieht: Tragische Todesfälle von prominenten ProtagonistInnen und auch viele namenlose Tote. Diese Dinge haben mich berüht. Es gab auch Diskussionen aufgrund dieser Anlassfälle, auch Profis wie z.B. Michael Gogl meldeten sich zu Wort: http://derstandard.at/2000058414871/Shitstorm-auf-Gogls-Facebook-Seite-Hat-mit-normalem-Menschenverstand-nichts

Und die Diskussion ist leider auch heftig und untergriffig…

Abseits der Diskussionen habe ich subjektiv das Gefühl, dass es auf den Straßen rauer zugeht, ich habe auch das Gefühl, dass Anfeindungen gegen mich als Rennradfahrer im Straßenverkehr über die Zeit mehr wurden, ebenso, wie die brenzligen Situationen. Und ich fühle auch ein allgemeines (sowohl bei Menschen im Auto, im LKW, am Rad, zu Fuß, auf Skates,…) Anwachsen des gefährlichen und asozialen Verhaltens.  Umgekehrt wird Rücksichtnahme, soziales Verhalten, Zurückhaltung, etc. in einer Zeit wo das Ego boomt und rüpelhaftes Verhalten honoriert wird, als Schwäche gesehen und ausgenutzt.

Eine einzige brenzlige Situation kann böse Folgen haben. Das ist natürlich klar. Und nach jeder Ausfahrt erinnert man sich stets an die rücksichtslosen Menschen, denen man begegnet ist. Trotzem: Es gibt so viele Menschen in PKWs und LKWs, die Rücksicht nehmen, die 1,5 Meter Seitenabstand halten, die abbremsen und erst dann mit sicherem Raumgefühl für mich überholen wenn kein Gegenverkehr kommt, es gibt so viele Menschen, die nicht pöbeln, etc. – auch wenn sie sich vielleicht über meine Präsenz auf der Straße, am Radweg oder sonstwo ärgern. Es gibt so viele Menschen die sich sozial verhalten. Sollte zwar selbstverständlich sein, aber heutzutage ist es das nicht.

Daher ein ehrliches und herzliches DANKE an alle, die Rücksicht – u.a. auf RennradlerInnen – nehmen und sie im Straßenverkehr respektvoll behandeln!!!

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Der Winter (v.a. der Februar) der Veränderungen ging auch an meinem wichtigsten Hobby nicht spurlos vorüber. Das Radfahren schien in einen Winterschlaf abzugleiten, die Motivation war nahezu erfroren. Das musste sich ändern. Es gab ja eine für mich noch neue Spielart des Rennradfahrens, die ich noch nicht ausprobiert hatte, weil ich mich schlicht und einfach nicht getraut hatte: Bahnradfahren! Read More

Und das ist gut so. Der 23. Friedensradmarathon in Stadtschlaining am Sonntag, dem 7. August 2016, fand wieder ohne mich statt.

Die ursprüngliche Planung war natürlich anders… Schon im Vorhinein war klar, dass ich für den Friedensradmarathon nachnennen würde, sollte ich fahren wollen. Und die Tage zuvor war für mich eigentlich klar, dass ich am Sonntag am Start stehen würde. Trotz der für mich furchtbar frühen Startzeit von 9 Uhr. Der Carbon-Laufradsatz für den Wettkampf war auch schon montiert worden. Read More