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mein radsport – vom rennrad

Und das ist gut so. Der 23. Friedensradmarathon in Stadtschlaining am Sonntag, dem 7. August 2016, fand wieder ohne mich statt.

Die ursprüngliche Planung war natürlich anders… Schon im Vorhinein war klar, dass ich für den Friedensradmarathon nachnennen würde, sollte ich fahren wollen. Und die Tage zuvor war für mich eigentlich klar, dass ich am Sonntag am Start stehen würde. Trotz der für mich furchtbar frühen Startzeit von 9 Uhr. Der Carbon-Laufradsatz für den Wettkampf war auch schon montiert worden. Read More

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Es kommt vieles zusammen… Während das Wetter draußen schon ist und auch am Wochenende so war, „darf“ ich krankheitsbedingt mein Bett und alternativ die Couch und meinen Fernseher „bewachen“. Draußen das schöne Wetter und Kilometer, die von vielen anderen RennradfahrerInnen (gefühlt sitzen ALLE RennradfahrerInnen außer mir am Rad) abgespult werden, drinnen und untätig ich. Ich bemerke gerade, dass ich voriges Jahr zur selben Zeit flach gelegen bin… (siehe: Girofieber)

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Gegönnt hätte ich es ihm, dem Cancellara. Aber dem Sagan ist der Sieg bei der 100. Ronde wirklich zu gönnen. Spannendes Rennen, das ich mir als Aufzeichnung heute angesehen habe.

Live war mir nicht möglich, da ich unbedingt selbst heute eine Ausfahrt machen wollte. Und am Vormittag wollte ich noch nicht wegfahren, weil sich die Temperaturen an diesem herrlichen Frühlingstag erst langsam der 20-Grad-Marke näherten. Am Vormittag war’s ja doch noch ein wenig kalt. Read More

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Gestern war Mailand – San Remo. Hatte keine Zeit zum “live” Zusehen. Die Aufnahme hat auch nicht geklappt, weshalb Youtube mir nun die spannenden Kilometer der „Primavera“ zeigt. 32 km vor dem Ziel und es liegen leider viel zu viele Fahrer auf der Straße. Leider gerade auch der österreichische Meister, Marco Haller. Read More

Nur die Harten kommen in den Garten und von denen auch nur die 10 %, die Steine fressen. Und von denen auch nur die, die bei jenseits von 35 Grad eine Rennrad-Ausfahrt machen. Das mit dem Steinefressen muss ich mir noch überlegen (wobei sich das Weckerl einer Backwarenkette letztens schon granitmäßig anfühlte), aber die Pläne, heute schwimmen zu gehen, waren mit den ersten Bildern der Tour-De-France-Übertragung passé. Rauf auf’s Rad und raus in die Hitze (aber vorher noch das mobile Klimagerät daheim aufgedreht, damit’s bei der Rückkehr auch schon kühl ist). Read More

Morgen ist ja internationaler Frauentag. Nach dem Hype um den grau-spektralen Softporno auch etwas, dem man sich nicht entziehen kann. Nun allerdings mit ganz anderer Relevanz. In den Medien wird viel Interessantes über „Frau“ und ihre Situation weltweit erzählt. Das geht von furchtbaren Situationen für Frauen in diversen Ländern bis zu Berichten aus Skandinavien, wo Gleichberechtigung offensichtlich sehr gut funktioniert. Dort scheint man nicht mal mehr viel darüber nachzudenken, das funktioniert einfach, im Berufsleben, durch alle Gesellschaftsbereiche (ein Extrembeispiel: In Norwegen gibt es sogar die Wehrpflicht für Frauen).

Leider ist in der öffentlichen Diskussion hierzulande neben viel Wichtigem auch so manches an hysterischer Propaganda dabei. Aber Man(n) wird es überleben, v.a. weil mittlerweile schon sehr viele Menschen (beider Geschlechter) dem Thema ganz entspannt gegenübertreten können. Und immer mit dabei sind Zahlen, die aussagen, wie wenig Frauen in so manchen Berufsgruppen tätig sind.
So interessant auch sämtliche Zahlen, Anteile oder Quoten zur Position der Frau sein mögen… Die wichtigste 😉 Quote wird aber komplett ausgeklammert: Warum fahren im Vergleich zu uns Mannsbildern so wenige Frauen Rennrad? Auch heute, bei 10 Grad und Sonne sind mir Unmengen an Rennradlern entgegen gekommen. RennradlerInnen waren fast nicht dabei. So 2 von, sagen wir mal 100 Menschen am Rennrad, waren weiblich. Warum verfallen überwiegend mehrheitlich Männer dieser Leidenschaft? Zeit für Frauenquoten! 😉

wunderschönes farbschauspiel in der abendlichen septembersonne

wunderschönes farbschauspiel in der abendlichen septembersonne

Zugegeben, der September ist schon ein paar Tage vorbei. Das heißt auch, dass der Herbst unerbittlich die Tage kürzt und die Luft kühler werden lässt. Obwohl ich auch mit kühleren Temperaturen beim Radfahren gut zurechtkomme, weiß ich wärmere Temperaturen und eine erst gegen 9 Uhr abends eintretende Dunkelheit schon auch zu schätzen. Read More

vom giro in den herbst mit procycling

vom giro in den herbst mit procycling

Am Titelblatt der August-Ausgabe von Procycling ist der Kolumbianer Nairo Quintana im rosa Trikot, das ihn als Spitzenreiter des Giro d’Italia kennzeichnete, zu sehen. Der Giro war im Mai. Einmal umgeblättert und es fährt einem die Herbst-Kollektion der Olympiakos-Reihe von Assos entgegen. Ich spüre fast schon den Herbstwind und die Vorfreude darauf. Read More

Auf dem Wandkalender im Büro hatte ich Ende März einen 8 Wochen „langen“ blauen Strich, der meine Auszeit kennzeichnete, gemalt. Der Strich bleibt, die Zeit vergeht und daher sitze ich seit 2 Wochen wieder im Büro. Da ich meinen Job inkl. KollegInnen mag, war der Schock, wieder einen wesentlichen Teil meiner Lebenszeit der Arbeitswelt zu widmen, gar nicht mal besonders groß.

Es waren aber wunderbare 8 Wochen, die mir eine tolle Zeit bereitet hat. Stimmt eigentlich nicht. Die Auszeit wirkt stark nach und bringt dem „Alltag“ einen anderen, positiveren Anstrich.

Ein (bei weitem nicht der einzige!) Schlüssel zum Glück, d.h. mehr als nur Sport, ist für mich das Rennradfahren. Schöne Ausfahrten rund um Wien. Noch schönere Ausfahrten im mittleren Burgenland, wo ich auch viel Zeit „daheim“ bei meinen Eltern verbrachte. Ich wollte viele Kilometer abspulen, das habe ich gemacht. Ich konnte mich wieder halbwegs in Form bringen können, bringe seit langem wieder Druck auf’s Pedal. Abnehmen wollte ich auch ein wenig, was aber aufgrund der guten Küche meiner Mutter (Zwetschkenknödel uvm.) und meinem Appetit jedoch nicht im gewünschten Ausmaß gelang.

Ich kann eine derartige Auszeit vom Job nur empfehlen, mein Fazit lautet: Fast genau so blad wie vorher, aber ungleich zufriedener 😉