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Schlagwort-Archive: Mark Cavendish

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Tour of Dubai, Dubai-Tour oder wie auch immer man es nennen möchte. Jedenfalls läuft sie abends auf Eurosport. Ich bin etwas durcheinander und schaue daher zu. Es ist Mittwoch, die Landschaft dort ist nicht nur mittwochs langweilig sandig und fahl. Auch einer der Gründe, warum ich dort nie hinreisen möchte. Grotesk wirken die diversen Bauten – man kann z.B. Hotels oder irgendwelche Wasserparks erblicken –  die man auf den Fernsehbildern sieht, dabei sind das noch nicht mal die standard-größenwahnsinnigen Gebilde der Scheichs, die man kennt. Das ist ein weiterer Grund. Andere gibt’s auch noch. Read More

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Schön an der Auszeit ist, dass man sich auch zu Unzeiten Ausreden für eigenes Training auf Eurosport suchen kann. Abgesehen von der Snooker-WM läuft da dzt. die Presidential Tour of Turkey. Und da hat Cavendish (Omega-Pharma-Quick-Step) heute die zweite Etappe gewonnen. Jeweils natürlich relativ flache Sprinteretappen, die in einem Massensprint endeten. Read More

Berüchtigte Namen wie Ivan der Schreckliche, Attila der Hunnenkönig („Die Geißel Gottes“), Vlad III Dracul(e)a („der Pfähler“), Dschingis Khan oder, damit auch der Gleichberechtigung ein wenig Genüge getan wird, Blutgräfin Erzsébeth Báthory hallen mit einem Hauch von Furcht über viele Jahrhunderte nach.

Was diese Namen für die Geschichte sind, ist der Name Dschamolidin Abduschaparow (wegen Unaussprechlichkeit oft auf Abdu verkürzt) für den Radsport. Geboren in Taschkent, damals Sowjetunion, heute Usbekistan. „Taschkent Terror“. Im Feld gefürchtet für seine aggressive Fahrweise, die zusätzlich auch noch die eine oder andere Welle beim Zielsprint beinhaltete. Von Merckx, der ja DIE Instanz im Radsport darstellt, wurde er mit dem Attribut „eine Gefahr fürs gesamte Feld“ zweifelhaft geadelt. Olaf Ludwig, der dem Usbeken schon bei der Friedensfahrt begegnete, meinte: „Der fährt in Löcher hinein, wo keine sind“. Gegen jemanden wie Abdu sind Typen wie Robbie McEwen oder Mark Cavendish eher Sängerknaben.
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Eine Woche nach der spektakulären Querfeldein-WM fand in Hoogstraten, der lt. Wikipedia nördlichsten Gemeinde Belgiens, ein relativ gatschiges Querfeldein-Rennen statt. Grundsätzlich ein unspannender Kurs, wäre der Untergrund nicht ordentlich durchnässt und somit tief und schlammig. Die Cracks waren viel zu Fuß unterwegs, das symbolische Bild des Cyclocross-Fahrers, der das Rad schultert, war oft zu sehen. Schöner Sport. Aber eines fehlte… Der Regenbogen.

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9.5.2011, Giro d’Italia, 3. Etappe, Abfahrt vom Passo del Pocco. Wouter Weylandt (26), blickt sich um, um zu sehen, ob es sich lohnt, auf die Gruppe von ca. 20 Fahrern hinter ihm zu warten. Dabei touchiert er mit seinem linken Pedal oder dem Lenker eine kleine Mauer und wird auf die andere Straßenseite geschleudert, wo er mit einem weiteren Gegenstand zusammenstößt. So schilderte es Manuel Cardoso (Portugal), der den Sturz gesehen hat. Der junge Belgier verstirbt noch an der Unfallstelle. Seine Freundin, bringt am 1.9.2011 eine gemeinsame Tochter zur Welt.

9.5.2013, Giro d’Italia, 6. Etappe, Margherita di Savoia. Etappensieger Mark Cavendish hält bei der Siegerehrung einen weißen Zettel mit der Nummer 108 hoch und widmet seinen Sieg dem vor 2 Jahren verstorbenen Weylandt – 108 war Weylandt’s Startnummer an jenem unglückseligen Tag.
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Marcel Hirscher gibt ein Interview nach seinem 2. Platz beim Riesentorlauf in Lenzerheide (in der Schweiz), wo natürlich noch Schnee liegt. Seine bescheuerte Sonnenbrille sagt mir aber ganz deutlich, dass bald überall mehr Sonne sein wird. In Lenzerheide finden die letzten Rennen der Saison statt und nicht nur Hirscher, auch die anderen interviewten Ski-Asse und die ORFler machen irgendwie den Eindruck, dass sie das Ende des Winters herbeisehnen.
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