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Schlagwort-Archive: Rennrad

Letztens, an einem Sonntag, veranstaltete das Radgeschäft meines Vertrauens (roadbiker) eine gemeinsame Ausfahrt. Treffpunkt 9 Uhr, das hieß für mich, dass ich früher als unter der Woche aufstehen musste… Rennradler sind leider wohl doch eher Frühaufsteher. Aber es hat sich ausgezahlt, tolle Ausfahrt!

Da ich etwas spät dran war, fuhr ich mit einem Regionalzug zum Praterstern (von dort sind’s nur ein paar Meter zum Treffpunkt vor’m Shop). Im Zug kam ich mit einer älteren Dame ins Gespräch, die mit ihrem Trekking-Bike ebenso an den Praterstern fuhr. Von dort sollte sie ihre Radtour ans obere Ende der Donauinsel und zurück führen. Dass sie nicht nach Tulln gefahren sei, um dort den Rückenwind nach Wien zurück zu nutzen, das ärgere sie ein wenig, meinte sie. Sie fährt fast jeden Tag und dies bereitet ihr große Freude.

Beim Aussteigen erzählt sie mir noch, dass sie bereits 86 Jahre alt sei. Wow. Respekt. Ich würde mich freuen, wenn ich mit 86 Jahren noch so fit wäre. Und dann sagt sie: „Wenn ich nimmer Radfahren kann, dann stirb‘ i!“ Ich wünsche ihr noch viele Fahrten und verabschiede mich. Und dann denke ich nach: Ich weiß nicht, wie’s mir gehen würde, könnte ich plötzlich nicht mehr (Renn-)Radeln. Vielleicht würde ich nicht physisch ableben. Aber ein großer Teil von mir, der würde schon sterben…

 

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Und das ist gut so. Der 23. Friedensradmarathon in Stadtschlaining am Sonntag, dem 7. August 2016, fand wieder ohne mich statt.

Die ursprüngliche Planung war natürlich anders… Schon im Vorhinein war klar, dass ich für den Friedensradmarathon nachnennen würde, sollte ich fahren wollen. Und die Tage zuvor war für mich eigentlich klar, dass ich am Sonntag am Start stehen würde. Trotz der für mich furchtbar frühen Startzeit von 9 Uhr. Der Carbon-Laufradsatz für den Wettkampf war auch schon montiert worden. Read More

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Gegönnt hätte ich es ihm, dem Cancellara. Aber dem Sagan ist der Sieg bei der 100. Ronde wirklich zu gönnen. Spannendes Rennen, das ich mir als Aufzeichnung heute angesehen habe.

Live war mir nicht möglich, da ich unbedingt selbst heute eine Ausfahrt machen wollte. Und am Vormittag wollte ich noch nicht wegfahren, weil sich die Temperaturen an diesem herrlichen Frühlingstag erst langsam der 20-Grad-Marke näherten. Am Vormittag war’s ja doch noch ein wenig kalt. Read More

Irgendwas hat’s mit dem Platz im 3. Wiener Gemeindebezirk. Bei einer Radausfahrt, liegt der Kardinal Nagl-Platz meist auf meinem Heimweg. Und irgendwie gibt’s dort eine Häufung an unguten Sachen – dabei ist der Platz eigentlich gar nicht so groß. Taxifahrer (hier ohne Binnen-I), die einen fast über den Haufen führen. RadfahrerInnen (hier mit Binnen-I), die das ebenso praktizieren. Und so unglaublich viele Leute, die auf den Radwegen herumtaumeln. Und zusätzlich bin ich dort noch statistisch signifikant häufiger angestänkert und beschimpft worden. Mal einfach so, mal für’s „Schauen“, mal für’s U-Bahnfahren mit Rad (der Akku meiner Lampe war aus – ich wollte sicher nach Hause kommen). Ansich kommen ja solche Sachen leider öfters vor, wenn man mit dem Rennrad unterwegs ist… Aber irgendwas hat’s dort was mit dieser Häufung an Anstandsagnostizismus… Meine Route werde ich trotzdem nicht ändern. Was hätte Fürsterzbischof Kardinal Nagl dazu gesagt?

Morgen ist ja internationaler Frauentag. Nach dem Hype um den grau-spektralen Softporno auch etwas, dem man sich nicht entziehen kann. Nun allerdings mit ganz anderer Relevanz. In den Medien wird viel Interessantes über „Frau“ und ihre Situation weltweit erzählt. Das geht von furchtbaren Situationen für Frauen in diversen Ländern bis zu Berichten aus Skandinavien, wo Gleichberechtigung offensichtlich sehr gut funktioniert. Dort scheint man nicht mal mehr viel darüber nachzudenken, das funktioniert einfach, im Berufsleben, durch alle Gesellschaftsbereiche (ein Extrembeispiel: In Norwegen gibt es sogar die Wehrpflicht für Frauen).

Leider ist in der öffentlichen Diskussion hierzulande neben viel Wichtigem auch so manches an hysterischer Propaganda dabei. Aber Man(n) wird es überleben, v.a. weil mittlerweile schon sehr viele Menschen (beider Geschlechter) dem Thema ganz entspannt gegenübertreten können. Und immer mit dabei sind Zahlen, die aussagen, wie wenig Frauen in so manchen Berufsgruppen tätig sind.
So interessant auch sämtliche Zahlen, Anteile oder Quoten zur Position der Frau sein mögen… Die wichtigste 😉 Quote wird aber komplett ausgeklammert: Warum fahren im Vergleich zu uns Mannsbildern so wenige Frauen Rennrad? Auch heute, bei 10 Grad und Sonne sind mir Unmengen an Rennradlern entgegen gekommen. RennradlerInnen waren fast nicht dabei. So 2 von, sagen wir mal 100 Menschen am Rennrad, waren weiblich. Warum verfallen überwiegend mehrheitlich Männer dieser Leidenschaft? Zeit für Frauenquoten! 😉

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