wünsche den 2 typen, die ihren hund nicht im griff hatten und dabei auf leine und beißkorb verzichteten mindestens 2 wochen durchfall. damit vielleicht auch etwas der scheiße aus ihrem hirn abgeht – donauinsel mit hund ohne beißkorb und leine ist halt einfach scheiße. hatte glück, dauerte doch ein wenig, bis ich vom kleinen gang (36/25 oder 23) auf speed kam… der hund war verdammt schnell, kam auch schräg von vorne, hatte somit fast keinen platz zum flüchten. und ja, ich dachte, dass er sich jeden moment an mir festbeißt. und ja, dem hundskrippl wünsche ich auch ein paar tage würm‘ oder flöh‘ oder irgendwas lästiges, er ist zwar ein doofes viech und kann vielleicht wenig dafür, aber ich würde ihm auch was gönnen. zum abschluss soll allen 3en der heilige pedigree pal im traum erscheinen und ihnen zur konditionierung was

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Und wieder mal der klassische Konflikt Autofahrer gegen Radfahrer. Ich kann’s schon nicht mehr hören/lesen. Vor kurzem hat mal wieder jemand ordentlich ausgeschlagen, ein mir unbekannter Kabarettist aus Deutschland ließ seinem Ärger freiem Lauf. Daraufhin folgten natürlich die entsprechenden Reaktionen auf Blogs, bei Influencern, auf FB, auf Webpages von Radsportzeitschriften,… Read More

Jetzt haben wir schon fast das 2. Halbjahr 2019. Lange nichts veröffentlicht. Njo, ich versuch’s wieder 😊

Im ersten Halbjahr 2018 tat sich blogtechnisch noch Einiges, mit dem (nicht nur textmäßiges) Highlight, dass mein großer Bruder mir bei einem 4. Platz bei einem Rennen zusah. 2018 war ich im ersten Halbjahr viel gefahren, auch im 2. Halbjahr, zum Bloggen blieb aber keine Zeit, keine Muße, denn die Prioritäten hatten sich in positiver Weise verschoben – abseits des Radsports. Read More

Letztens, an irgendeinem Sonntag im Juni, veranstaltete der VICC neben dem Hauptrennen (Kriterium im Cyclodrom; Donauinsel) auch ein Rennen für Leute, die mal in solche Veranstaltungen reinschnuppern wollten… Und ich schnupperte nach 8 Jahren wieder einmal, 18 Runden waren zu fahren. 9 Leut‘ waren wir, die 3, die sich recht bald absetzten waren ohnehin stärker als ich, bei den verbleibenden war’s wohl auch so, dass die etwas besser in die Pedale treten konnten als ich. Nun denn, akzeptieren, dass die ersten 3 uns überrunden werden und schauen, dass man nicht abreißt. Letzteres führte dazu, dass ich jede Runde nach der engen abwärts führenden und zusätzlich noch nach außen hängenden (Süd-)Kurve ordentlich antreten musste. Die anderen in der Gruppe konnten das besser fahren, sodass dort immer eine kleine Lücke vor mir aufging. Führungsarbeit übernahm ich keine, denn ich hatte auch Sorge um ein steigendes Tempo, das mich in Schwierigkeiten bringen könnte. Natürlich machte mich das in der Gruppe nicht sonderlich beliebt. Schon gar nicht, als ich am Ende merkte, dass das Tempo nicht raufging und ich noch Reserven hatte. Diese – angezapft  und verpulvert – ergaben Platz 4 für mich hinter den Fahrern, die sich früh abgesetzt hatten. Insgesamt war das für meine Verhältnisse ziemlich gut. Read More

Vor 265 Tagen (10. September 2017) hat der das rote Führungstrikot der Vuelta 2017 nach der letzten Etappe in Madrid bekommen, somit ist er vorerst mal Vuelta-Sieger. Vorerst deshalb, weil er irgendwann dann zu viel Salbutamol intus hatte, angeblich das Doppelte des Grenzwerts.

Und seither wird nun herumgeschissen, ob er nun gedopt ist, oder nicht. Salbutamol ist ein Asthmamittel und bis zu einem gewissen Grenzwert erlaubt. Ob ein Dopingvergehen vorliegt, ist offen. Und seit 5 Tagen ist er nun auch vorerst Giro-Sieger 2018.

Das kann’s jedenfalls nicht sein. Als Fan weiß man nicht, ob er nun eigentlich fahren dürfte, oder nicht, ob das ok ist, oder nicht. Und v.a. weiß man nicht, was mit seinen Ergebnissen seither, v.a. eben den Siegen bei der Vuelta und dem Giro ist. Diese zeitliche Verschiebung, diese Ungewissheit. Unerträglich!

Um sowas zu vermeiden sind unbedingt zeitnahe Kontrollen inkl. Ergebnissen und ggf. Sanktionierung notwendig. Das funktioniert ja halbwegs, persönlich finde ich, dass ein Ergebnis einer Dopingprobe noch am gleichen Tag oder noch vor dem Start der nächsten Etappe da sein muss. Wenn Froome bei der Vuelta einen positiven Dopingbefund hat, ist dieser sogar schon am Montag, 11. September 2017, einen Tag nach dem Ende der Vuelta 2017, zu spät.

Und das bringt mich zum nächsten Punkt: So eine Regelung, dass man Salbutamol bis zu einem Grenzwert nehmen darf, passt für mich. Nicht passt, dass selbst bei einer Überschreitung nicht klar ist, ob das dann als Doping gilt. Mein Bruder hat mich auf den Gedanken der Kehrseite der hohen Strafen bei Dopingvergehen gebracht: Wenn man dann gleich mal 2 Jahre gesperrt werden kann, wird halt alles rechtlich Mögliche ausgenutzt und das zieht sich. Verständlich, würde jeder so machen. Die Relativität zu anderen sportlichen Vergehen, wie z.B. einer Blutgrätsche oder sonstigen vorsätzlichen Taten, wo der Gegner verletzt vom Spielfeld muss, lasse ich auch mal dahingestellt.

Anyway. Wenn schon gesagt wird: „Ok, Salbutamol, das darfst Du nehmen, und zwar bis zu einem gewissen Grenzwert!“, dann heißt das für mich, dass es auch etwas anderes als Schwarz-Weiß, gedopt und nicht gedopt, gibt. Und hier gibt’s halt Grenzwerte. Man kann ja über andere Strafen hier nachdenken, eben vor dem Hintergrund, dass, wie vorher angemerkt, Salbutamol was anderes als „klassisches“ Doping (nach WADA-Regeln) ist. Z.B. bei erstmaligem Verstoß, d.h. Überschreitung des Grenzwertes, Ausschluss aus dem aktuellen Rennen und 4 Wochen Sperre sowie eine Geldstrafe. Kommt sowas nochmals vor, halbes Jahr Sperre plus Griff ins Geldbörsl. Beim dritten Mal dann 2 Jahre oder so (und zwischendurch kann man vielleicht versuchen, eine Grenzwertüberschreitung anders zu erklären, wie es Sky, Froome und deren ExpertInnen gerade tun). Polemischer Vergleich dazu: Wenn man beim Alkotest im Straßenverkehr zu viel Promille hat, nimmt einem der Polizist gleich Schein und Schlüssel weg. Basta. Transparent. Zeitnah.

Meine Vision wäre ja folgendermaßen (keine Ahnung, ob durchführbar): Ähnlich wie bei DiabetikerInnen wird von jedem aus dem Peloton nach der Etappe ein Tröpfchen Blut abgenommen, das wird durch eine Maschine geschickt und am nächsten Tag in der Früh weiß man, wer noch starten darf und wer nicht*. Und nicht erst 256 Tage und mehr nachher.

*Ich habe mal Berichte über Studien aufgeschnappt, dass die Leut eher weniger Gesetze brechen, wenn die Chance des Erwischtwerdens hoch ist, als wenn die Strafen drakonisch ausfallen. Was weiß ich.

 

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Viel zu schnell. Manche sagen, dass sie das schneller tut, als noch früher, wo ggf. alles besser gewesen sein hätte können.

Und auch meine Zeit vergeht. Ich werde älter. Mittlerweile kann ich sogar vor der Glotze einschlafen.

In der Welt meiner passiven Radsportleidenschaft vergeht die Zeit natürlich auch. Ich kann mich z.B. noch an Alejandro Valverde erinnern, als er im Trikot des besten Nachwuchsfahrers erstmals bei der Vuelta aufzeigte. Jetzt ist er unter der Kategorie „Oldie but Goldie“ einzuordnen. Und meine Idole haben schon aufgehört, z.B. René Haselbacher oder Thor Hushovd. Und Tom Boonen wurde 2005, d.h. bereits vor 13 Jahren Weltmeister. Ich habe als Fan schon den einen oder anderen Generationenwechsel hinter mir.

Ich trage beim Rennradeln gerne Profi-(Replika-)Trikots, auch wenn das manche eigenartig finden. Auch eines im Design der Schweizer Olympiamannschaft. Da wurde ich auf der Straße von einem Rennradler-Kollegen auch mal als Cancellara angesprochen (hätte ich doch nur etwas von der Power des Schweizers). Der hat ja mittlerweile auch aufgehört. Am letzten Freitag wurde ich in einer Steigung aber mit den Worten „Allez-Allez Dillier“* angefeuert. Cancellara ist vorbei.

Die Zeit vergeht.

*Dillier, Silvan; geb. 3.8.1990; er wurde bei Paris-Roubaix 2018 im Trikot des Schweizer Meisters, das dem Trikot der Schweizer Olympiamannschaft sehr ähnlich sieht, toller Zweiter.