David erzählt was über Brad: Kreise schließen sich

Letztens schrieb ich über Bradley Wiggins und seine mMn verkürzte oder lückenhafte Beschreibung von wichtigen Dingen seiner Karriere wie Ausnahmegenehmigungen für Medikamente oder dem olympischen Zeitfahrgold (siehe sein Buch „Meine Zeit“).

Interessant finde ich’s, wenn er dann noch in anderen Büchern über Wiggins vorkommt, z.B. bei David Millar.

Ich finde Wiggins nach wie vor als Sportler großartig, ein „spezieller“ Typ dürfte er aber schon sein. Schon alleine seine Selbstbeschreibung im Buch mit seinen unvernünftigen Phasen (z.B. Saufen, sich nicht bei seinem Team melden,…). Read More

Ich bin noch marod und habe daher die Chance, die Zeitfahrbewerbe bei der Rad-WM live im TV zu sehen. Was da heute beim Zeitfahren der U23 rund um Harrogate abging, war der Wahnsinn. Regen, Regen, Regen. Und dann irgendwann riesige und tiefe Lacken auf der Straße. Insgesamt nicht mehr ganz reguläre Bedingungen für alle Fahrer, den armen Teufel aus Dänemark hat’s richtig erwischt, der ist in so einer Lacke gestürzt… gefühlt stand das Wasser dort einen halben Meter hoch. Bitter. Einer der anderen Dänen war glücklicher: Mikkel Bjerg holte seinen dritten WM-Titel im Einzelzeitfahren der U23. Chapeau. Der Österreicher Markus Wildauer wurde 9. Ebenso Chapeau.

Vor kurzem hatte ich auch eine regelrechte Wasserschlacht bei einem Zeitfahrbewerb, wenngleich uns aber diese riesigen, tiefen Lacken erspart blieben: Das Zeitfahren über 44 km in Seibersdorf im Rahmen des Zeitfahrcups am 7.9. Kalt war’s auch zusätzlich, so 13 Grad, dafür gab’s nur wenig Wind. Read More

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Radfahrerisch war 2019 bisher schwierig. Mai, Juni und Juli beschäftigten mich Knieprobleme, die mich äußerst unrund machten, denn ich konnte nicht so fahren, wie ich wollte bzw. es mir gut tat. Und ich machte mir auch Sorgen, ob da nicht was Schlimmeres dahinter stehen könnte.

Nachdem ich das Problem halbwegs in den Griff bekommen habe (z.B. durch Fitting, Physiotherapie, Ärzte,…), kam auch im August die Form zurück, auch die Leistung passte.

Und nun lese ich gerade (wieder) Bradley Wiggins‘ Buch „Meine Zeit“. Und da schreibt er ganz blumig über seine Gedanken vor dem zweiten und entscheidenden Zeitfahren der Tour de France 2012. So richtig mitreißend beschreibt er die Gefühle vor dem Start, wenn man dann endlich zur Startrampe rollt… und wenn man dann endlich auf die Strecke darf und dort alles gibt. Ein Rennen spüren, leben, lieben. Aber die Zeilen sind Salz in meine Wunden, denn das hätte ich auch heute am Samstag gerne gemacht. Beim King of the Lake, dem Zeitfahren einmal um den Attersee. Wunderbare 47,2 km auf für den Straßenverkehr gesperrten Straßen. Und drumherum ein toller Event. Ein Rennen, das mir bei meinen bisherigen 4 Starts so derartig viel Spaß gemacht hatte, dass es für mich ein absolutes Highlight des Jahres darstellt. Nicht nur was den Radsport betrifft.

Doch ich habe seit Montag Fieber und es ist nicht rechtzeitig verschwunden.

September sollte meine Zeit sein. Nun hat dieser Monat aber keine gute Zeit für mich. Keine Zeit zum Zeitfahren, wenn der Körper seine Zeit verlangt. Es knabbert schon ordentlich an mir, nicht dabei zu sein.

wünsche den 2 typen, die ihren hund nicht im griff hatten und dabei auf leine und beißkorb verzichteten mindestens 2 wochen durchfall. damit vielleicht auch etwas der scheiße aus ihrem hirn abgeht – donauinsel mit hund ohne beißkorb und leine ist halt einfach scheiße. hatte glück, dauerte doch ein wenig, bis ich vom kleinen gang (36/25 oder 23) auf speed kam… der hund war verdammt schnell, kam auch schräg von vorne, hatte somit fast keinen platz zum flüchten. und ja, ich dachte, dass er sich jeden moment an mir festbeißt. und ja, dem hundskrippl wünsche ich auch ein paar tage würm‘ oder flöh‘ oder irgendwas lästiges, er ist zwar ein doofes viech und kann vielleicht wenig dafür, aber ich würde ihm auch was gönnen. zum abschluss soll allen 3en der heilige pedigree pal im traum erscheinen und ihnen zur konditionierung was mitgeben.

Und wieder mal der klassische Konflikt Autofahrer gegen Radfahrer. Ich kann’s schon nicht mehr hören/lesen. Vor kurzem hat mal wieder jemand ordentlich ausgeschlagen, ein mir unbekannter Kabarettist aus Deutschland ließ seinem Ärger freiem Lauf. Daraufhin folgten natürlich die entsprechenden Reaktionen auf Blogs, bei Influencern, auf FB, auf Webpages von Radsportzeitschriften,… Read More